Hoppla, da ist meine Zeit in der Schweiz auch schon wieder um, kaum hat sie angefangen: Am Montag fliege ich nach Bangkok mit Endstation Phnom Penh, Kambodscha. Während drei Monaten werde ich, zusammen mit drei andern Studenten und meinem Chéri, an einem Wasserfilter-Projekt arbeiten.
Um diese besondere Reise zu feiern, gibts gleich zwei neue Blogadressen:
http://mm-in-pp.blogspot.com
http://khmer-bear.blogspot.com
Die erste der beiden Internetseiten widerspiegelt persönliche Eindrücke von Marc und mir, während der zweite ganz aufs Filterprojekt bezogen ist und ausschliesslich in Englisch geschrieben sein wird.
Falls jemand von euch bei neuen Updates auf irgendeiner der beiden Seiten benachrichtigt werden möchte, lasst es mich doch bitte wissen!
– Herzliche Grüsse,
Michèle
Posts mit dem Label deutsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label deutsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 7. Juni 2008
Sonntag, 4. Mai 2008
Grease in echt
Jedes Jahr bauen die Studenten der CMU ihren eigenen Jahrmarkt, den Carnival. Und so kurz vor dem Abschluss meines Bachelorstudiums, eine "Chilbi" direkt auf dem Universitätsgelände, war für mich fast schon eine Verwirklichung des Grease-Musicals!
– Auf jeden Fall war ich tiefst beeindruckt vom gestalterischen Talent der Studentenverbindungen!
– Auf jeden Fall war ich tiefst beeindruckt vom gestalterischen Talent der Studentenverbindungen!
Mittwoch, 5. März 2008
Ökonomische Beziehungsberatung
Da mein letzter Eintrag zum Thema Game Theory einen so unglaublichen Erfolg genoss, und wegen dem tiefen Einblick in die Seele des unendlich rationalen Paares, beschloss ich mich zu diesem offenen, deutschen Liebesbrief an den Mann meiner Träume. (Je t'aime, chéri!)
Ich weiss, ihr hofft jetzt alle, die Migrosklubschule biete bald GameTheory-Kurse an, damit ihr alle eure bessere Hälfte hinschicken könnt und nachher auch solche Briefe bekommt. :)Geliebter Marc,
Ich sitze in der Vorlesung und denke an dich. Das ist soweit noch nichts Aussergewöhnliches, aber die neuen Ansätze zur Konfliktlösung eröffnen mir völlig neue Horizonte. Als simultanes Spiel mit inkompletter Information haben wir heute den Kampf der Geschlechter analysiert, und ich kann es kaum erwarten, diese bahnbrechenden Entdeckungen mit dir zu teilen.
Natürlich haben wir diesen 'Battle of the Sexes' schon früher mal betrachtet, es ist ja nicht umsonst eines der berühmtesten Zwei-Spieler Partien. Die Ausgangslage ist simpel: Wir wollen gemeinsam in den Ausgang, nur würde ich lieber ein Ballett bewundern, und dich zieht es zu einem Boxkampf. Doch auch du hast keine Lust, alleine dort aufzukreuzen, und wir können deshalb unseren persönlichen Nutzen formal aufschreiben,wobei deine Entscheidung in Kolonnen und meine in Zeilen notiert werden. Die erste Zahl ist jeweils meine Fröhlichkeit je nach Ausgang (ich bin glücklich mit dir beim Boxkampf, überglücklich beim gemeinsamen Ballettbesuch und vermisse dich, wenn ich alleine bin), und weil dein männliches Wesen ja eh vorhersehbarer ist, habe ich die zweiten Zahlen für dich gleich eingesetzt. :)
Nun der wirklich innovative Ansatz ist die völlige Absenz jeglicher Kommunikation: Wir brauchen kein einziges Wort zu wechseln, sondern lassen uns beide überraschen, wo der Andere wohl aufkreuzt!
Da wir ja im Laufe der Jahre immer wieder dem gleichen Konflikt begegnen werden, sieht die Game Theory drei langfristige Szenarien vor – wobei ich die Details hier ausser Acht lasse – :Nun, du denkst, das sei schon alles; doch diese Woche hat uns Professor Hafalir die höhere Kunst der guten Hausfrau gelehrt.
- du bist der dominante Teil der Beziehung, und ich finde mich zum wöchentlichen Boxkampf ein,
- du bist der feministische Traum und schläfst mitten in Schwanensee ein,
- ODER wir haben eine stabile, ausgewogene Beziehung und wählen doppelt so oft unsere Lieblingsvariante und konzentrieren uns bei den andern Gelegenheiten halt einfach auf den Enthusiasmus des andern.
In dieser neuen Situation, hast du gewisse Gemütsschwankungen, die ich absolut nicht nachvollziehen kann, welche aber von einem uns beiden bekannten Autor als "Gummibandeffekt" beschrieben wurden: Bist du in guter Stimmung, sehnst du dich wie bis anhin nach meiner Gesellschaft; doch kommt es vor, dass du an einem schlechten Tag einfach nur für dich alleine sein willst. Leider ist das für mich nicht immer vorhersehbar, doch im Laufe der Jahre habe ich erforscht, dass das ungefähr die Hälfte (!) der Zeit zutrifft. Natürlich brauchen wir immer noch nicht zu kommunizieren, und so kann ich nur raten, mit welcher Nutzen-Tabelle ich es heute zu tun habe.Da ich das ruhende Element dieser Beziehung bin, ändert sich an meiner Strategie nichts, in schlechter Stimmung wird jedoch ständig einer von uns beiden seine Entscheidung bereuen:
In dieser Zwickmühle, in der ich mich befinde, bleibt mir nichts anderes übrig, als gemäss dem Erwartungswert meines Nutzens zu handeln. Du denkst, für dich sei die Sache einfacher, doch sei gewarnt, mein durchdachtes Handeln sollte auch deine Ortswahl beeinflussen oder du verlierst wertvolle Fröhlichkeitspunkte.
- Sind wir zusammen, hättest du dich lieber aus dem Staub gemacht, selbst wenn dir als Rückzugsort nur das Ballett geblieben wäre,
- sind wir jedoch getrennt, so wäre ich dir lieber nachgereist, selbst wenn dich das nur noch unglücklicher gemacht hätte. (Wir modeln hier ja treibende Marktkräfte, der Egoismus ist deshalb erklärbar.)
Glücklicherweise hat man das Rätsel für uns gelöst – es gibt doch tatsächlich eine Strategie, bei der wir im schlimmsten Fall resigniert einen ungemütlichen Abend verbringen; aber NIE mit dem mühsamen "Hätte ich doch nur.." leben müssen!
Ich weiss, du kannst die Antwort kaum erwarten, und will dich auch gar nicht mehr länger auf die Folter spannen:Unglaublich, nicht wahr? Diese Langzeit-Beständigkeitsregel haben wir in so manchen Beziehungen schon beobachtet, und nun haben wir es sogar mathematisch optimiert.
- Ich kaufe mir ein Saisonticket fürs Ballett und lasse all das Rätseln über deine elastischen Gemütszustände hinter mir.
- Du leistest mir Gesellschaft an guten Tagen, und trinkst ein Bier im Stadion an schlechten Tagen.
Vielleicht kommt es dann sogar vor, dass wir am Ende des Tages Lust haben, uns zu unterhalten – nicht, weil wir das für die Terminplanung benötigen wie mundäne Leute, sondern einfach so, zum blossen Vergnügen. Und dann wirst du mich sagen hören, in der Sprache des Herzens:
I liebe di, min Schatz!
– Michèle
Mittwoch, 27. Februar 2008
Donnerstag, 17. Januar 2008
Sista Reunion
Nachdem rund 11 Monaten auf entgegengesetzten Kontinenten konnte ich meine Schwester Tina am 1.Januar endlich wieder in die Arme schliessen. Während ihrem Urlaub mit ihrem Schatz Sevi besuchten wir zu viert San Francisco und machten uns auf einen Roadtrip der Küste Kaliforniens entlang. Schade nur, dass nach einer halben Stunde beiden Youngsters schon die Augen zugefallen waren! :)
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Road trip pictures
I feel like I am finally starting to properly appreciate this continent. Its variety is breathtaking, and its nature awe inspiring.
Donnerstag, 22. November 2007
Das Brieftaschenproblem
... und seine Lösung. (© Kevin McCann, mein Landlord/Hostdad)
Nun ist das so ein Problem mit den Herren und ihrem obligaten Portemonnaie in der hintern Hosentasche. Nach einer gewissen Zeit lässt das Gewebe nach, und macht einem von Ehefrauen nicht gern gesehenen 'Loch' platz. Oft werden solche Hosen dann entsorgt - obwohl ja sonst noch voll funktionstüchtig. Doch Hilfe naht: Erfinder McCann machte heute Abend seine revolutionäre Idee bekannt:
What a wonderful thanksgiving! And I actually don't even feel overeaten. :) It's fun to eat a whole afternoon... there were two other families that came to our house (one couple with a beautiful Scottish accent) and to finish it off, we watched Ratatouille (that's right! A movie starring a freakin RAT .. I hope I will be able to sleep). And the fantastic side effect: We have leftovers!! :)
Wir bräuchten einfach eine Kirche, die 10x10 centimeter grosse Flicken für 5 Dollars verkauft, wovon dann 4$ an hungernde Kinder in Afrika gehen. Den will man sich dann gerne auf den Hintern kleben, damit jeder sieht "Jawohl, ich spende!" Es ist dann nicht einmal mehr so wichtig, dass die Farbe mit den Hosen harmoniert.Wie zu Junggesellen-Zeiten ... :)
What a wonderful thanksgiving! And I actually don't even feel overeaten. :) It's fun to eat a whole afternoon... there were two other families that came to our house (one couple with a beautiful Scottish accent) and to finish it off, we watched Ratatouille (that's right! A movie starring a freakin RAT .. I hope I will be able to sleep). And the fantastic side effect: We have leftovers!! :)
Samstag, 10. November 2007
Montag, 5. November 2007
Sorry, Shahin.
Afin d'être une grande fille responsable de son avenir, j'ai consulté le réglement d'études de l'epfl avant de m'inscrire pour les cours du printemps, pour d'abord découvrir que le master pour enseignement a complètement été aboli! Jawohl, meine Damen und Herren, die moderne Kantonsschullehrerin von 2009 wird rund fünf Jahre Hochschulstudium auf dem Buckel haben, mit einem 'Master of Science'–Abschluss in exotischen Auswüchsen wie "Fredholm Operatoren" oder "Steenrod Algebras"* bevor sie mit einem kurzen Jahr Pädagogie-Schnellbleiche auf die Jugend losgelassen wird. A bad joke? – Nada!
The world class university that I am currently attending regards it (with good reasons) as sufficient to put a PhD-Student (donc un étudiant qui n'a obtenu que son titre de bachelor) in charge of a Calculus class for Architecture freshmen, but the average Swiss high school requires a 'Master of Science' to teach the basics of vector addition. Hat da irgendjemand ein Problem mit Selbstüberschätzung?!
Mais bon, bref: L'epfl n'offre plus de 'Master en sciences pour l'enseignement' et je ne vais pas me taper une année de PLUS qu'un futur manager de Wall Street pour me battre avec des ados (ou peut-être si, mais mon altruisme aura 18 mois de plus à grandir :)). Bleibt eine wesentliche Frage:
"Master of Mathematics oder Master en ingénierie mathématique?"
Mais bon, bref: L'epfl n'offre plus de 'Master en sciences pour l'enseignement' et je ne vais pas me taper une année de PLUS qu'un futur manager de Wall Street pour me battre avec des ados (ou peut-être si, mais mon altruisme aura 18 mois de plus à grandir :)). Bleibt eine wesentliche Frage:
"Master of Mathematics oder Master en ingénierie mathématique?"
(Kein Wunder, sind so viele Mathematiker als Philosophen bekannt geworden – bei all den weltbewegenden Fragen, auf die man an einem Montagnachmittag stösst.) Und da habe ich mich dann eben mal ein bisschen schlau gemacht, schliesslich möchte ich meine Frühlingskurse ja nicht nächstes Jahr wiederholen müssen. And what did I see?
> Master of Mathematics
Surfaces minimales, Géométrie riemannienne, Algebraic topology, Mouvement Brownien (you can't eat it though), Introduction to Coding Theory.
> Master en ingénierie mathématique:> Master of Mathematics
Surfaces minimales, Géométrie riemannienne, Algebraic topology, Mouvement Brownien (you can't eat it though), Introduction to Coding Theory.
Monte Carlo Methods (though there is no circus involved), Modèles linéaires et plans d'expérience, Modélisation mathématique du comportement, Graphes et Réseaux, Mathematical modelling of DNA.
Ich hatte einen orangen Leuchtstift in der Hand, um interessante Kurse farblich hervorzuheben, aber die 'pure Mathematik'-Seite ist erschreckend leer geblieben. Ist mein Wissensdurst nach Partiellen Differentialgleichungen etwa schon gestillt? Does my heart not thirst for more personalized theorems whose proof takes more than a week worth of classes? Qu'est-ce qui m'est arrivé??
Mais alors... a girl's gotta take her choices... zwar bin ich immer noch keine Ingenieurin (π ist nun mal nicht 3.14) – aber den Master werde ich auf der "angewandten" Seite verbringen.. und in zwei Jahren (hopefully) den fancy Titel eines "Master of mathematical sciences" (ingénierie mathématique) in meinen Händen halten.
– Sorry, Shahin.
* Kei Sorge, Papi, ich verstohns au nöd. :)
Montag, 15. Oktober 2007
My 21st Birthday
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Mittwoch, 19. September 2007
Extravaganz
Beförderung zur Unternehmensberaterin
Unverhofft kommt oft! - Für ihr epfl Diplom als 'Bachelor of Mathematics' Ende des Schuljahres muss Mademoiselle nun jedes Semester eine Projektarbeit durchführen. En gros bedeutet das rund 12 Stunden Recherche/Forschung/Analyse/Meetings pro Woche während den 15 Semesterwochen (eh oui, on bosse une semaine entière de plus ici, c'est grave!). Und auch wenn yours truly momentan im unabhängigen Amerika umhergeistert, befindet sie sich akademisch gesehen immer noch unter Lausanner Hoheit. (Lies: Michèle braucht einen Professor, der ihr Arbeit gibt. Viel Arbeit, und eine Unterschrift am Schluss.)
However, hier an der CMU machen das Leute meines Alters und Ausbildungsgrades ;) normalerweise nicht in diesem Ausmass. Und deshalb darf (sprich: muss) Klein Michèle nun direkt mit Professoren in Kontakt treten, Forschungslabos auf dem Internet aufspüren und in unzähligen Emails möglichst interessant und arbeitswillig klingen. Hat Miss Itten alles versucht, und klopfenden Herzens auch mit vier Professoren gesprochen - doch Arbeit hatte niemand für sie. An diesem Zeitpunkt ist das Semester aber schon in seiner zweiten Woche und Michèle sieht nicht wirklich einen leeren Tag in ihrem Stundenplan, wo sie 24 Stunden Projekt nachholen könnte. Und so schreibt sie noch einmal emails, betet weiterhin und erwägt gar schon, Ingenieur-Wissenschaften zu kontaktieren. (...)
Glücklicherweise hat Michèle Marc, der baut sie wieder ein bisschen auf. Auch ihr Bruder Patrick macht ihr Mut mit dem beeindruckenden Werdegang seiner eigenen Bachelor-Arbeit. Aber insgeheim fürchtet sie immer noch, am Ende werde sie ein Problem lösen, das extra für sie erfunden wurde (und was ist daran schon begeisternd...).
Mais finalement - ist auch dies ein Bericht, wie Gott Gebete erhört; und wie er dabei eine Extravaganz an den Tag legt, die ihm eigen ist. Nach einer weiteren herben Enttäuschung (der Professor, der ihr beinahe zugesagt hat betreut nun statt dessen das Projekt ihrer epfl-Kollegin...), Michèle erhält am Dienstagabend ein Email von SmartOps
, mit dem Auftrag, am darauffolgenden Tag eine bestimmte Nummer zu wählen. Heute, ein gemeinsames Mittagessen und einen Geheimhaltungsvertrag später schreibe ich dieses Update als 'Consultant' der Marktführer in 'enterprise-class inventory optimization solutions' (d'après eux), komplett mit eigenem Büro-bereich in Downtown Pittsburgh, am Ohio-River und vis-à-vis vom Baseballstadium. Beim Projekt handelt es sich um Supply-Chain Management, was so sehr RechOp ist wie ich es mir stets gewünscht habe. Meine Vorgesetzte ist eine sehr sympatische Kanadierin, die sich jedes Mal mindestens eine Stunde Zeit nimmt, mich in das Projekt einzuführen. Anstatt staubige Bücher zu lesen, lerne ich ein Unternehmen von innen kennen, merke endlich, dass Mathematiker nützlich sind (!) und gewinne ganz nebenbei einen tollen Eintrag in meinem Lebenslauf! :)
Nun das ist wirklich nicht selbstverständlich. Do I hear anybody say HALLELUJA?
However, hier an der CMU machen das Leute meines Alters und Ausbildungsgrades ;) normalerweise nicht in diesem Ausmass. Und deshalb darf (sprich: muss) Klein Michèle nun direkt mit Professoren in Kontakt treten, Forschungslabos auf dem Internet aufspüren und in unzähligen Emails möglichst interessant und arbeitswillig klingen. Hat Miss Itten alles versucht, und klopfenden Herzens auch mit vier Professoren gesprochen - doch Arbeit hatte niemand für sie. An diesem Zeitpunkt ist das Semester aber schon in seiner zweiten Woche und Michèle sieht nicht wirklich einen leeren Tag in ihrem Stundenplan, wo sie 24 Stunden Projekt nachholen könnte. Und so schreibt sie noch einmal emails, betet weiterhin und erwägt gar schon, Ingenieur-Wissenschaften zu kontaktieren. (...)
Glücklicherweise hat Michèle Marc, der baut sie wieder ein bisschen auf. Auch ihr Bruder Patrick macht ihr Mut mit dem beeindruckenden Werdegang seiner eigenen Bachelor-Arbeit. Aber insgeheim fürchtet sie immer noch, am Ende werde sie ein Problem lösen, das extra für sie erfunden wurde (und was ist daran schon begeisternd...).
Mais finalement - ist auch dies ein Bericht, wie Gott Gebete erhört; und wie er dabei eine Extravaganz an den Tag legt, die ihm eigen ist. Nach einer weiteren herben Enttäuschung (der Professor, der ihr beinahe zugesagt hat betreut nun statt dessen das Projekt ihrer epfl-Kollegin...), Michèle erhält am Dienstagabend ein Email von SmartOps
Nun das ist wirklich nicht selbstverständlich. Do I hear anybody say HALLELUJA?
Samstag, 15. September 2007
Long overdue pictures
(click on the pictures to open the corresponding album)
(clique sur les photos pour ouvrir les album correspondants)
(klick auf die Fotos um zu den zugehörigen Alben zu gelangen)
(clique sur les photos pour ouvrir les album correspondants)
(klick auf die Fotos um zu den zugehörigen Alben zu gelangen)
| downtown Pittsburgh |
| CMU Math Club @ the Pirates Game |
| Nathan in Pittsburgh |
| Saturday Morning Market |
| my apartment |
Donnerstag, 13. September 2007
Can't take the Swiss out of her
So since all of you Americans know about facebook, let me give a brief introduction in German (I'll come back to you) :
Ihr lieben schweizer Studenten, Tina, Dani, Patrick, Miriam, Philipp, Simone, Corina, Irene, DJBurns, Rainer, ... selbst wenn ihr aus dem Ostschweizer Farmland kommt, würde es mich sehr freuen, euch bald auf www.facebook.com begrüssen zu dürfen! Nebst einem einfachen Weg des In-Kontakt-Bleibens bietet diese Seite
nämlich auch einige Selbsterfahrungs-Features: So fühle ich mich gerade unglaublich verstanden, habe ich doch soeben diese beiden Gruppen "You know you're Swiss when.." und "You know you've been living in (German Speaking) Switzerland too long when…" entdeckt, mit Aussagen wie:
> you love Migros and you swear that some of their products are better than anything you've ever seen elsewhere
> you have ever been asked who the president of Switzerland is and then failed miserably trying to explain why you've lost track
> you laugh when Americans believe that Swiss Miss is a Swiss product, but then have no clue that Nestlé and Rolex ARE
> you get amused when you see Swiss German people being subtitled on German television
> you have learned three to four languages and think this is completely normal
> you walked to kindergarten without supervision, wearing a large orange triangle around your neck
> when you are asked to explain how certain things work in your country, you have to use the phrase "it differs for each canton, so..."
> you are used to drinking from any public fountain in the street unless there is a warning sign that says "no drinking water"
> you think that driving somewhere for four hours is a hell of a long time
> you are in a non-European country and can hear people talking Swiss German and just go up and strike up a conversation with a complete stranger (I did that in Uganda! :))
> you think it's fair that you can only wash clothes once a month
> you prefer plain chocolate to candy bars
> you put Aromat on all your food
> you love Migros Budget
> you prefer Swiss wine
> you don't feel embarrassed when you order something non-alcoholic in a bar
> you only eat fondue in winter (Chéri, DTSers: It is there, in the Swiss German section! I knew it!!)
> you know the words to the Swiss national anthem
> you wonder why anyone would want to shop outside of working hours
> you say Grüezi to everyone, and consider it impolite when they don't say it back
> you call your cell phone "handy" and a projector "beamer" (I never thought about that.. we're actually strange.)
> you think that air conditioning makes people sick
> you think that Sunday should be a day of rest
> you read this far.
Oh Thurgau, du Heimat.
Ihr lieben schweizer Studenten, Tina, Dani, Patrick, Miriam, Philipp, Simone, Corina, Irene, DJBurns, Rainer, ... selbst wenn ihr aus dem Ostschweizer Farmland kommt, würde es mich sehr freuen, euch bald auf www.facebook.com begrüssen zu dürfen! Nebst einem einfachen Weg des In-Kontakt-Bleibens bietet diese Seite
nämlich auch einige Selbsterfahrungs-Features: So fühle ich mich gerade unglaublich verstanden, habe ich doch soeben diese beiden Gruppen "You know you're Swiss when.." und "You know you've been living in (German Speaking) Switzerland too long when…" entdeckt, mit Aussagen wie:> you love Migros and you swear that some of their products are better than anything you've ever seen elsewhere
> you have ever been asked who the president of Switzerland is and then failed miserably trying to explain why you've lost track
> you laugh when Americans believe that Swiss Miss is a Swiss product, but then have no clue that Nestlé and Rolex ARE
> you get amused when you see Swiss German people being subtitled on German television
> you have learned three to four languages and think this is completely normal
> you walked to kindergarten without supervision, wearing a large orange triangle around your neck
> when you are asked to explain how certain things work in your country, you have to use the phrase "it differs for each canton, so..."
> you are used to drinking from any public fountain in the street unless there is a warning sign that says "no drinking water"
> you think that driving somewhere for four hours is a hell of a long time
> you are in a non-European country and can hear people talking Swiss German and just go up and strike up a conversation with a complete stranger (I did that in Uganda! :))
> you think it's fair that you can only wash clothes once a month
> you prefer plain chocolate to candy bars
> you put Aromat on all your food
> you love Migros Budget
> you prefer Swiss wine
> you don't feel embarrassed when you order something non-alcoholic in a bar
> you only eat fondue in winter (Chéri, DTSers: It is there, in the Swiss German section! I knew it!!)
> you know the words to the Swiss national anthem
> you wonder why anyone would want to shop outside of working hours
> you say Grüezi to everyone, and consider it impolite when they don't say it back
> you call your cell phone "handy" and a projector "beamer" (I never thought about that.. we're actually strange.)
> you think that air conditioning makes people sick
> you think that Sunday should be a day of rest
> you read this far.
Oh Thurgau, du Heimat.
Sonntag, 12. August 2007
Sonntag, 5. August 2007
Samstag, 4. August 2007
Challenge of the day
100 m catwalk down the aisle/Kirchengang/couloir,
45 min upright/stehend/debout,
200 spectators/Zuschauer/spectateurs.
Donnerstag, 2. August 2007
Mitternachtssonne
Acht Uhr zwölf bläut mir ein überdimensionierter amerikanischer Wecker ein, währenddem sowohl mein Natel als auch meine teure Swatch noch treu die einzig wahre Uhrzeit verkünden: 02:12h. Und die Sonne scheint immer noch: Wo bin ich da gelandet??
Für die Hochzeit meiner Freundin Emily bin ich hier in Atlanta gelandet, auf roter Erde die ursprünglich einem gewaltigem Wald angehören musste; seine 100-meter-breiten, gerodeten, kilometerlangen Hochspannungskorridore und seine Ansammlung an identischen Einfamilienhäusern mit Garage sind von weither sichtbar. – Ich habe noch nie in meinem Leben solch grosse Parkplätze gesehen!
Nun bin ich also auf einem anderen Kontinent; nur langsam sinkt diese Erkenntnis ein. Stets bin ich versucht, überall jedermann auf Französisch anzusprechen. Beim Zwischenstopp in Toronto war das noch möglich, und doch hat auch dort das Luftbild bereits definitiv dieser neuen Welt angehört: Riesige Quartiere von Einfamilienhäusern, jedes (!) mit eigenem (!) Swimmingpool – das zu googeln ist wirklich ein Schmunzeln wert. Aber ich habe richtigen Apfelsaft gefunden! – Mein thurgauisches Herz ist glücklich.
Hingegen habe ich eine Notiz an die Nachwelt festzuhalten: Es ist keine so schlaue Idee, sich in der Schlange vor der Einreisekontrolle mit einem "No Hurry in Africa" ("Keine Eile in Afrika")-Tshirt zu präsentieren, die Einladung zum Überholen wurde von zwei Mitfliegern nur zu gerne wahr genommen. :)
Deshalb werde ich morgen stolz mein "I love CH"-Shirt tragen. Und auf eine bessere Internetverbindung hoffen.
Nun bin ich also auf einem anderen Kontinent; nur langsam sinkt diese Erkenntnis ein. Stets bin ich versucht, überall jedermann auf Französisch anzusprechen. Beim Zwischenstopp in Toronto war das noch möglich, und doch hat auch dort das Luftbild bereits definitiv dieser neuen Welt angehört: Riesige Quartiere von Einfamilienhäusern, jedes (!) mit eigenem (!) Swimmingpool – das zu googeln ist wirklich ein Schmunzeln wert. Aber ich habe richtigen Apfelsaft gefunden! – Mein thurgauisches Herz ist glücklich.
Hingegen habe ich eine Notiz an die Nachwelt festzuhalten: Es ist keine so schlaue Idee, sich in der Schlange vor der Einreisekontrolle mit einem "No Hurry in Africa" ("Keine Eile in Afrika")-Tshirt zu präsentieren, die Einladung zum Überholen wurde von zwei Mitfliegern nur zu gerne wahr genommen. :)
Deshalb werde ich morgen stolz mein "I love CH"-Shirt tragen. Und auf eine bessere Internetverbindung hoffen.
Dienstag, 10. Juli 2007
Abonnieren
Posts (Atom)








